Beete für Schulkinder und Bruthöhle für Buntspecht-Kinder im Pflaumenbaum

Unter der fachkundigen Leitung von Hiltrud Buddemeier, der Kreisgruppensprecherin des BUND Herne und Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative, startete der diesjährige naturkundliche Spaziergang der Bürgerinitiative Horststadion Holsterhausen wieder im Stadion. Nach Besichtigung der 88 Jahre alten Roteiche, die zur Stadioneröffnung im Jahr 1930 gepflanzt wurde, ging es diesmal in die angrenzende Kleingartenanlage „Op de Horst“.

Hier bewirtschaftet der Holsterhauser Franz Mikulski schon seit neun Jahren mit Schülern der ersten Klassen der Horstschule einen Teil seines Gartens. Die Schüler gehen regelmäßig in den Schrebergarten, legen eigenen Beete an und erleben das Wachstum von Erdbeeren, Bohnen, Möhren, Kartoffeln oder Radieschen. Neben der Pflege, wie gießen und unkrautziehen, macht natürlich die Ernte am meisten Spaß. Mit einem gemalten Plakat haben sich die Kinder auch schon bei ihrem „Schulkindergärtner“ bedankt.

Es gab viele Informationen über den Ablauf des Kleingärtnerjahres. Aussaat, Frühbeet, Pikieren und Pflege der Nutzbeete und Obstbäume wurden erörtert. Weitere Kleingärtner der Anlage, mit insgesamt 21 Parzellen, informierten punktuell auch über ihre Gärten.

Überrascht waren die Teilnehmer, dass schon seit Jahren Buntspechte im Pflaumenbaum von Franz Mikulski nisten. In diesem Jahr schlüpften wieder vier Jungvögel.

Beim abschließenden Imbiss und gemütlichem Beisammensein im Horststadion wurde noch über Themen wie Baumschutz, Vogelschutz, Bienenvölker und natürlich die Zukunft des Stadions, einschließlich der praktizierten Sportpolitik, diskutiert.

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